Frühlingsgedichte für Kinder von Ferdinand Enslin

Frühlingsgedichte:: Kategorie Frühlingsgedichte für Kinder, Gedichte Seite 03

Karl W. Ferdinand Enslin, 1819-1875

Auf der Wiese

Viel tausend Blumen stehen
im Sonnenglanze hier.
Kann sie nicht alle sehen,
wünsch` aber alle mir.

Hätt` ich doch tausend Augen
und Hände ohne Zahl.
Könnt` sie wohl alle brauchen,
die Wiesen pflück ich kahl.

Möcht` alle Blumen bringen
den lieben Eltern mein,
zu ihnen lustig springen
mit tausend Sträußelein.

Jed`s Blümlein freundlich nicket,
als wollt`s mit mir nach Haus.
Ich habe schon gepflücket
den allerschönsten Strauß.

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Karl W. Ferdinand Enslin, 1819-1875

Kein Weg

Blümlein rot und weiß und blau
blühen auf der grünen Au.
Um sie alle recht zu sehen,
will ich mitten drüber gehen,
mitten durch die Au.

Aber nein, ich würde ja
alle diese Blümlein da
ganz zertreten und zerdrücken,
die so schön die Wiesen schmücken,
Blümlein weiß und blau.

Bleibt nur frisch und duftig stehn!
Blümlein, will woanders gehn;
will mir nur ein Sträußchen pflücken;
`s ist genug, mich zu beglücken,
Blümlein weiß und blau.

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Frühlingsgedichte für Kinder

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