Neue Frühlingsgedichte

Nachdem wir Ihnen eine große Auswahl an klassischen Frühlingsgedichten vorgestellt haben, machen wir nun einen Zeitsprung ins heutige Jetzt. Hier nun haben wir für Sie eine Reihe an neuen Frühlingsgedichten aus unserer heutigen Zeit. Wir wünsachen Ihnen viel Freude mit den folgenden neuen Gedichten rund um das Thema "Frühling".

In Farben, die kein Maler kennt

Im Garten blüht die Haselnuss,
sanft wachgeküsst vom Frühlingskuss.
Bald blühen wieder die Narzissen,
bald brummen wieder die Hornissen.
Die Zeit vergeht, du meine Güte,
und dann erwacht die Kirschenblüte.

Wenn solche Pracht die Welt neu ziert,
dann ist der Frühling explodiert,
in Farben, die kein Maler kennt,
die nur der Lenz sein Eigen nennt.

© Alfons Pillach

Gedicht ausdrucken Gedicht ausdrucken

Des Frühlings schönste Chöre

Ein lauer Wind weht übers Land,
die Tage werden milder,
nun weicht des Winters kalte Hand,
der Lenz malt Frühlingsbilder.

Die Vogelstimmen wachen auf,
des Frühlings schönste Chöre,
damit den Lenz in seinem Lauf
ihr Frühjahrslied beschwöre.

Und auf der zart ergrünten Flur
gedeiht jetzt neues Leben,
das uns die Schöpferin Natur
durch Meister Lenz will geben.

© Alfons Pillach

Gedicht ausdrucken
Gedicht ausdrucken

Wenn im März der Winter kommt

Wie eine böse Zauberfee
bringt uns der Winter nochmal Schnee,
hat uns mit Kälte zugedeckt,
die Krokusse sind jetzt verreckt.

Was willst du Winter denn im März?
Lass bitte deinen blöden Scherz!
Verschwinde doch aus unsrem Land,
das schon im frühen Frühling stand.
Verpisse dich aus Wald und Wiesen,
lass ungestört den Krokus sprießen.
Dein Schnee stört jetzt auf Maulwurfshügeln!
Ach, Winter, dich könnt ich verprügeln!

© Alfons Pillach

Gedicht ausdrucken Gedicht ausdrucken

Er ruft die Blumenkinder

Nun bricht aufs Neue es hervor,
wenn auch noch ganz bescheiden,
als möchte der so zarte Flor
die kahle Welt bekleiden.

Der Westwind neckt mit mildem Hauch
des Jahres erste Blumen,
sein Frühlingsatem weckt jetzt auch
die Kraft der Ackerkrumen.

Der Lenz begibt sich wieder mal
durchs Land auf seine Reise,
mit frühen Blüten seiner Wahl
zieht er schon seine Kreise.

Er schleicht durch Gärten und ums Haus,
lässt uns mit Krokus grüßen,
er breitet seinen Teppich aus
und legt ihn uns zu Füßen.

Der Lenz plant jetzt sein Fest genau,
nur noch ein kleines Weilchen,
dann kleidet er in schönstes Blau
Vergissmeinnicht und Veilchen.

Und fehlt dem Lenz noch volle Kraft,
er ruft die Blumenkinder,
er weiß, mit seinem Lebenssaft
besiegt er jeden Winter.

© Alfons Pillach

Frühlingsgedicht ausdrucken Gedicht ausdrucken

neue Frühlingsgedichte

Ihr Feedback: Sie haben selbst eine poetische Ader und haben ein schönes Frühlingsgedicht selber geschrieben? Dann lassen Sie es uns wissen, wir freuen uns auf Ihre Post, die Sie HIER einsenden können!